Warwick Castle

Warwick Castle

Wer nur Zeit genug hat, um sich ein einzigartiges englisches Schloss anzuschauen, der findet in Warwick Castle eine der schönsten und besterhaltenen mittelalterlichen Burgen Englands.

Warwick Castle wurde ab dem Jahr 1068 von Wilhelm dem Eroberer an den Ufern des Flusses Avon auf den Fundamenten eines älteren, normannischen Schlosses erbaut. Ein Burggraben umgab das Schloss, das zwei Eingänge hatte, welche über Zugbrücken zu erreichen waren. Schon zwanzig Jahre später kam die Burg in den Besitz des Earls of Warwick und wurde zum Symbol seiner Macht. Die ursprüngliche Holzkonstruktion wurde im 12. Jahrhundert durch dicke Steinmauern ersetzt, immer wieder wurden Türme oder andere Elemente ergänzt. Durch die Jahrhunderte diente die mächtige Burg häufig als Gefängnis; der unheimliche Kerker gehört heute zu den Attraktionen von Warwick Castle.

Doch mit der Zeit begann der Verfall der Burg. Da die Linie der Warwicks ausgestorben war, ging das Schloss zu Beginn des 17. Jahrhunderts an Sir Fulke Greville, der es in ein feudales Landhaus umbauen ließ. Im englischen Bürgerkrieg wurden die Verteidigungsanlagen und der Kerker jedoch wieder genutzt. Als der Frieden wieder hergestellt war, wurde Mitte des 18. Jahrhunderts der damals noch kaum bekannte Landschaftsgärtner Capability Brown beauftragt, Gärten und Ländereien neu zu gestalten, um die Burg möglichst vorteilhaft in die umgebende Landschaft einzufügen.

Heute strahlt Warwick Castle wieder in altem Glanze und ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie, an dem die Geschichte wieder lebendig wird. Besonders anschaulich sind die verschiedenen Demonstrationen mittelalterlicher Geräte und Waffen, beispielsweise des Riesen-Katapultes, das früher zum Abschießen von Steinen oder brennenden Geschossen genutzt wurde.

Im Inneren des Schlosses warten Ritterrüstungen und romantische Prinzessinnentürme darauf, entdeckt zu werden. Die Räume sind im Stile unterschiedlicher Epochen authentisch eingerichtet und kostümierte Schauspieler erinnern an vergangene Bräuche und Ereignisse. Mittelalterliche Bankette oder festliche Abende im Georgianischen Stil werden hier ebenfalls veranstaltet.

Bei der Besichtigung des Kerkers läuft wohl jedem Besucher ein Schauer über den Rücken. Wer an einer der Abendführungen teilnimmt, sollte starke Nerven mitbringen, wenn Schauspieler die Leiden der Gefangenen nachstellen. Wen wundert es da noch, dass zahlreiche Geister bis zum heutigen Tage in Warwick Castle spuken sollen, darunter sein ehemaliger Eigentümer Fulke Greville; Näheres erfährt man auch in der unheimlichen Show im Ghost Tower.

Weitaus friedlicher geht es in den Gartenanlagen zu: Der Pfauengarten und ein Gewächshaus aus dem 18. Jahrhundert sind ebenso sehenswert wie der Viktorianische Rosengarten; der Erdhügel The Mound, der in die Frühzeit der Burg zurück geht, bietet einen wunderbaren Aussichtspunkt.

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